Instrumente

Akkordeon

Das Akkordeon wurde im ersten Drittel des 19.Jahrhunderts entwickelt und ist somit eines der jüngsten Instrumente überhaupt.
Durch die Bewegung des Balges wird ein Luftstrom erzeugt, welcher die Stimmzungen aus Stahl im Inneren des Instruments zum Schwingen bringt. Je nach Grösse dieser Stimmzungen werden verschieden hohe und tiefe Töne erzeugt. Im Unterschied z.B. zum Schwyzerörgeli ist das Akkordeon gleichtönig (gleicher Ton auf Ziehen und Stossen) und chromatisch (Alle Töne und Tonarten sind gleichermassen spielbar).

Die Spielmöglichkeiten des Akkordeons sind äusserst vielfältig:
Die Tastatur auf der rechten Seite, nach Wahl in Form von Klaviertasten (Pianoakkordeon) oder Knöpfen (Knopfakkordeon), nennt sich Manual I. Auf der linken Seite hat man die Wahl zwischen den Manualen II (Standardbass) und III (Melodiebass). Gerade durch diese neuere instrumentenbauliche Erweiterung ist das Akkordeon zu einem universellen Instrument geworden, das in beinahe allen Musikstilen Verwendung findet: Klassik, Moderne, Folklore, Swing, Jazz, Musette, Tango, Klezmer, Rock, Pop, Latino.
Lehrperson:

Blechblasinstrumente

Zu den hohen Blechblasinstrumenten gehört die Trompete und sie ist das kleinste Instrument der Blechbläserfamilie. Die Töne werden mit den Ventilen und durch die Lippenspannung erzeugt.
Das Horn ist das Blechblasinstrument mit dem größten Tonumfang, weshalb auch zwischen hohen und tiefen Hornisten unterschieden wird. Eine Spezialisierung auf das eine oder andere erfolgt aber erst viel später. Die Tonerzeugung ist ähnlich wie auf der Trompete.
Zur Gruppe der tiefen Blechblasinstrumente gehören die Posaune und die Tuba. Während auf der Tuba auch Ventile gedrückt werden, um unterschiedliche Töne zu spielen, benutzt man bei der Posaune den Zug.
Die Tuba ist für die ganz tiefen Töne zuständig. Ähnlich wie bei der Trompete wird bei den Ventilen zwischen Pump- und Drehventilen unterschieden, abhängig von der Bauart des jeweiligen Instruments. Die Klänge der Tuba bilden häufig das Fundament des Orchesters.

 

Lehrperson:

Andrea Vonk


Blockflöte

Unbestritten zählt die Blockflöte zu den idealen Einstiegsinstrumenten für angehende Musiker. Denn mit ihr sind relativ leicht und schnell erste Spielerfolge zu erzielen, weshalb sie sich bereits für Kinder ab ca. 5 Jahren eignet. Unterricht wird dabei in verschiedenen Formen angeboten.

Es können schnell einfache Melodien auf der Flöte nachgespielt bzw. vorgetragen werden.

 

Lehrperson:

Lisbeth Bernhard


Geige

Die Violine, auch Geige genannt, ist das kleinste Instrument der Streicherfamilie. Sie ist in den verschiedensten Musikrichtungen zu Hause - im Barock, der Klassik, in der Zeitgenössischen Musik, im Jazz, in der Popmusik.

Die vier Saiten der Geige werden in Quinten gestimmt. Der Bogen ist mit Pferdehaaren bespannt. Diese werden mit Kolophonium, welches aus Harz gewonnen wird, bestrichen und entlocken der Geige diesen unverwechselbaren Klang.

 

Lehrperson:

Solvejg Van Vliet


Gesang

Die Stimme ist das einzige körpereigene Istrument und dadurch seit eh und je eine natürliche und unmittelbare Ausdrucksform des Menschen. Der Gesangsunterricht beinhaltet deshalb viel Arbeit mit der Körper- und Atemschulung und befasst sich mit der Klangbildung der eigenen Stimme in den Möglichkeiten jedes Schülers und jeder Schülerin. Die möglichen Stilrichtungen für Sänger und Sängerinnen sind endlos und gehen von Pop über Jazz, Volkslieder, Chorwerken und Opern bis hin zu Musicals. Oftmals wird auf Englisch oder in anderen Fremdsprachen gesungen. Mit diesem Instrument kann man Solo, mit Klavierbegleitung, in Bands oder in Chören auftreten.

 

Lehrperson:

Fabienne Skarpetowski

 

 

 


Gitarre/E-Gitarre

Die Gitarre ist ein Zupfinstrument, das aus einem 8-förmigen Körper und einem Hals besteht. Auf dem Hals sind die Saiten gespannt, die durch Zupfen mit der rechten Hand zum Klingen gebracht werden.
Die Gitarre hat 6 unterschiedlich hoch klingende Saiten. Die restlichen Töne werden dadurch erzeugt, daß man mit der linken Hand die Saite auf dem Hals niederdrückt. Dadurch verkürzt sich die entsprechende Saite und die Saite klingt höher.
Über den Steg, einen kleinen Holzbalken, der auf der Gitarrendecke aufgeleimt ist, wird die Schwingung der Saiten auf den Klangkörper übertragen. Durch das Schalloch wird die Schwingung des Gitarrenkörpers wieder nach außen gebracht und wird so laut und deutlich für uns hörbar. Ohne Schalloch wäre eine Gitarre sehr leise.

Die E-Gitarre (das E steht für elektrisch) wird zwar fast genauso gespielt wie ihre akustischen Verwandten, aber die Schwingung der Saiten wird nicht auf den Gitarrenkörper übertragen, sondern über Verstärker ausgegeben. Da der Gitarrenkörper nicht zur Klangerzeugung gebraucht wird, ist er auch nicht hohl, sondern aus massivem Holz.
                 

Lehrpersonen:

Andy Seidt

Horst Allemann


Klavier/Keyboard

Das Klavier gehört zu den Tasteninstrumenten. Der Name Klavier kommt aus dem lateinischen „clavis“ und das bedeutet Taste. 

Das Klavier ist ein Soloinstrument, das heißt, man spielt es oft alleine. Es kommt aber auch vor, dass es im Orchester mitspielt, entweder mit den anderen Instrumenten zusammen, oder als Soloinstrument vom Orchester begleitet oder man kann damit jedes andere Instrument begleiten. In klassischen Stücken spielt das Klavier eine große Rolle, aber auch aus der modernen Musik ist das Klavier heute nicht mehr wegzudenken.

Das Keyboard hat wie das Klavier Tasten und Pedale. Jedoch wird es elektrisch verstärkt und hat ganz viele zusätzliche Knöpfe, mit welchen mal Begleitungen abspielen kann oder den Klang des Instruments verändert.

 

Lehrpersonen:

Regula Haener

Roger Christig

Claudia Benz


Klarinette

Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument mit einfachem Rohrblatt. Ein naher Verwandter ist das Saxophon, das auch eine ähnliche Spielweise hat. Klarinetten werden in verschiedenen Größen gebaut, wobei die gebräuchlichste die sogenannte B-Klarinette ist. Sie ist ca. 67 cm lang und wiegt zwischen 700 und 800 Gramm.

Der Name „Klarinette“ leitet sich von der Clarin-Trompete ab, die im 18. Jahrhundert die höchste Trompetenstimme spielte. Häufig wurde diese durch eine frühe Form der Klarinette ersetzt, die dem Trompetenklang sehr nahe kam, jedoch leichter zu spielen war. Da sie etwas kürzer war, nannte man sie „clarinetto“, also „kleines Trompetchen“.

 

Lehrperson:

Martin Hüsler

 


Querflöte

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument, das als Teil eines Orchesters wirken oder solo gespielt werden kann. Zudem gilt die Flöte als das älteste bekannte Musikinstrument; nach heutigem Wissen wurden die ersten Flöten in Westeuropa vor 43 Tausend Jahren verwendet.


Lehrperson:

Michiel Van Bemmelen


Saxophon

Obwohl die meisten Saxophone aus Metall sind, gehören sie zur Instrumentengruppe der Holzbläser. Sie haben nämlich am Mundstück ein einfaches Rohrblatt, mit dem der Klang erzeugt wird. Adolphe Sax, der Erfinder des Saxophons, wollte ein Instrument schaffen, das ähnlich klingt wie ein Cello, aber weniger empfindlich und für die Marschmusik geeignet ist. Das Saxophon ist in allen Stilrichtungen zuhause. Man kann darauf von Pop, über Jazz bis Klassik alles spielen.

 

Lehrperson:

Michelle Hess

 

   

Schlagzeug / Perkussion

Das Schlagzeug, im Englischen Drum Set (von drum, die Trommel) genannt, ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente.

Im Laufe der Geschichte etablierten sich abhängig vom Musikstil unterschiedliche Aufbauten des Schlagzeugs. Zur heutigen Standardform gehören Kleine Trommel oder auch Snare Drum, Grosse Trommel, Tomtom, Hi-Hat, verschiedene Becken und Kleinperkussion wie zum Beispiel ein Holzblock, Cowbell oder Schellenkranz. Diese Kombination kann vom jeweiligen Musiker individuell zusammengestellt, variiert und mit Hilfe von Stativen und Befestigungseinrichtungen seiner Spielweise entsprechend angeordnet werden.

Zu den Perkussionsinstrumenten gehören zudem das Xylophon, das Marimbaphon, der Triangel und sämtliche südamerikanischen und afrikanischen Schlaginstrumente wie Bongos, Konga, Cachon, Djembe und viele mehr.

 

Lehrpersonen:

Petr Mikulik

Marc Draeger


Ukulele

Auf Hawaiianisch heißt „Uku“ „Floh“ und „Lele“ bedeutet „Hüpfen“. Eventuell kommt der Name daher, dass es beim Spielen ein bisschen so aussieht, als würden die Hände wie Flöhe über die Saiten hüpfen.Die Ukulele sieht aus wie eine kleine Gitarre, hat aber nicht sechs sondern meistens nur vier Seiten. Die sind auch anders gestimmt als bei einer Gitarre.

Nach Hawaii ist die Ukulele erst im 19. Jahrhundert gekommen. Ursprünglich stammt sie von der portugiesischen Insel Madeira. Dort spielt man eine ganz ähnliche kleine Gitarrenart, die Braguinha. Seefahrer haben die Braguinha dann von Madeira in den pazifischen Raum gebracht. Von Hawaii aus hat die Ukulele dann auch Hollywood und dann die ganze Welt erobert.

 

Lehrpersonen:

Wolfgang Schönenberger

Horst Allemann

Andy Seidt

 


Violoncello

Das Violoncello ist das grösste und tiefste Instrument aus der Streicherfamilie, das an unserer Schule unterrichtet wird. Es hat vier Saiten in Quinten gestimmt und kann gestrichen und gezupft werden. Es kann tiefe Bassstimmen spielen, aber auch hohe Melodien klingen wunderschön auf dem Cello!

Trotz der Grösse des Instrumentes können auch schon die Kleinen mit Cellospielen beginnen. Die Instrumente werden der Körpergrösse entsprechend gemietet. Auch für grössere Kinder und Erwachsene ist es jederzeit möglich, mit dem Erlernen des Cellospiels zu beginnen. Im Orchester und verschiedensten anderen Formationen in der Kammermusik hat man später vielseitige Möglichkeiten mit anderen Instrumenten zusammenzuspielen.

 

Lehrperson:

Susanne Ryser